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Haight-Ashbury Dieser Stadtteil San Francisco's um die Strasse Haight-Ashbury war das Herz der Hippies und Beatniks. In den meist viktorianischen Gebäuden fanden junge Leute und Studenten enorm günstige Wohnungen, was sicherlich einer der Hauptgründe hierfür war. Nicht nur wuchs hier eine grosse Musikszene heran, es tummelten sich gleichwohl Grafiker, Poeten und Lebenskünstler herum. Von hier aus verbreitete sich Flower Power und Psychedelia auf die ganze Welt aus. Ende der Sechziger Jahre war es um die Harmonie und die friedliche Atmosphäre geschehen, als der Stadtteil völlig überbevölkert wurde (Aussteiger aus dem ganzen Lande, die gar nichts mit der Ideologie der ursprünglichen Bewohner am Hut hatten, wanderten in Scharen hinzu), schlechte Drogen wie Heroin die Bewohner vergiftete und Gewalt in den Strassen herrschte.
The Matrix - 3138 Fillmore Street Ein ehemaliges Pizza-Restaurant wurde zum Nachtclub umfunktioniert und diente Jefferson Airplane als Stammlokal in ihren Anfangstagen. The Matrix war ein kleiner Club in einem gehobenen Viertel, in dem ständig Rock Bands spielten - noch lange nachdem die Airplane in grösseren Konzertsälen spielten. Eine deckenhohe Wandmalerei von den Jefferson Airplane, gemalt von deren Sänger und Matrix-Inhaber Marty Balin, dekorierte die Backstage noch lange Jahre.
Fillmore Auditorium - 1805 Geary Street Dieser Ballraum im Obergeschoss war Mitten in San Francisco's schwarzem Ghetto. Von 1965 bis 1968 organisierte Bill Graham legendäre Rock Shows in diesem 1'000 Menschen fassenden Raum. Jefferson Airplane, Grateful Dead, Qucksilver, Hendrix, Doors, Buffalo Springfield, Otis Redding und Cream spielten alle auf der winzigen Bühne unter einem wirbelnden Sturm von psychedelischen Lichteffekten. Winterland Arena - Post and Steiner Streets Wenn Bill Graham Shows buchte, die für das nahe Fillmore Auditorium zu gross waren, mietete er das für 5'400 Leute Platz bietende Eisstadion. Cream nahm hier deren Album "Wheels Of Fire" auf.
Avalon Ballroom - 1268 Sutter Street Janis Joblin sagte einmal, dass das Fillmore "für die Matrosen, die gerne mal flach gelegt werden wollen" war. Das Avalon war der Ballroom für authentische Hippies, geführt von Chet Helms. Big Brother & The Holding Company dienten dort praktisch als Hausband, während Stanley Mouse und Alton Kelley herrliche Poster für die Konzerte im Avalon kreierten.
Longshoreman's Hall - 400 Northport Nur ein paar Blocks von der bekannten Fisherman's Wharf entfernt, war dieser Betonbunker ein ungewöhnlicher Ort für den Beginn einer Revolution. Die Halle war der Veranstaltungsort nicht nur für das erste Acid-Rock Dance-Concert "A Tribute to Dr Strange", sondern mehreren anderen wichtigen Ereignissen der Szene. So auch das Three-Day Trips Festival vom Januar 1966, organisiert von Ken Kesey und den Merry Pranksters.
Haus der Grateful Dead - 710 Ashbury Street Universitäts-Student Danny Rifkin, der das Haus für die Hausbesitzer verwaltete, begann langsam, Leute der Band Grateful Dead, die er und sein Partner Rock Scully managten, hier einzuquartieren. So wohnten bald Gitarrist Jerry Garcia und Pig Pen in diesem Haus. Dieser Ort gleich neben der Haight-Ashbury Strassenkreuzung diente als Gemeinschaftszentrum für die ganze Szene.
Jefferson Airplane Villa - 2400 Fulton Street Die Band kaufte sich 1967 dieses viktorianische Herrenhaus gegenüber dem Golden Gate Park (Opern-Tenor Enrico Caruso verbrachte dort die Nacht nach dem grossen Erdbeben von 1906). Die barocke Pracht dieses Hauses, welches einst einem Holz-Baron gehörte, bildete die Kulisse für epische Parties in den Folgejahren.
Polo Fields Das riesige Feld am westlichen Ende des Golden Gate Park diente als Austragungsort für das Human Be-In (A Gathering Of The Tribes) am 14. Januar 1967.
1090 Page Street Dieses im viktorianischen Stil gebaute Fremdenhaus im Hippie-Viertel Haight-Ashbury vermietete Zimmer an College Studenten für nur $25 im Monat. Chet Helms veranstaltete Jam Sessions im Rosenholz getäfelten Ballroom im Untergeschoss. Aus diesen Jam Sessions entstanden Bands wie Big Brother & Holding Co. und Quicksilver Messenger Service. |