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| Abbie Hoffmann |
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Abbie wurde in den Sixties zum amerikanischen Symbol von Rebellion. Uneigennützig widmete er sein Leben Themen wie Black Power, Feminismus, Bürgerrechte, Antikriegsbewegung und Recht auf freie Meinungsäusserung.Abbott "Abbie" Hoffmann wurde am 30.11.1936 in Worcester, Massachusetts in eine jüdische Familie von russischen Immigranten geboren. 1959 machte er seinen Abschluss an der Brandeis University, wo er bei dem Marxisten Herbert Marcuse studierte. Er war engagiertes Mitglied beim Student Nonviolent Coordinating Committee, welches friedliche Demos gegen Rassendiskriminierungen organisierte. Zudem gründete er in New York das Liberty House, welches selbstgemachte Produkte armer Leute verkaufte.
Während einer grossen Antikriegsdemonstration organisierte er den "Exorcism of the Pentagon", wobei er über 50'000 Leute dazu bewegte, das Pentagon zu umkreisen und zu versuchen, mit kombinierter psychischer Energie, das Gebäude schweben zu lassen. Zusammen mit dem Aktivisten Jerry Rubin wurde er ein "Yippie", als sie die Youth International Partei gründeten. Die Yippies führten an der 1968er Democratic National Convention ein Festival des Lebens durch, welches zu Gewaltausbrüchen und Verhaftungen führte. Am Woodstock Festival 1969 war Hoffmann zuständig für einen denkwürdigen Event in der Rockgeschichte: Während dem The Who Set erschien er auf der Bühne und beginnt eine Protestansprache für den inhaftierten White Panther Aktivist John Sinclair. Keine 2 Sätze später fegt ihn Gitarrist Pete Townshend, der sich an Konzerten sehr ungern unterbrechen lässt, von der Bühne. Townshend sagte später, dass er eigentlich der gleichen Meinung wie Hoffmann sei. Doch in dem Tumult wusste er gar nicht, wer er war und was er zu sagen hatte. 1973 wurde er wegen Kokainhandel inhaftiert. Danach tauchte er in den Untergrund ab und war Umweltaktivist unter einem anderen Namen. In den 70er Jahren unterzog er sich auch plastischen Operationen und hatte einige Nervenzusammenbrüche. Zurück aus der Versenkung war er in den 80er Jahren weiterhin ein Kämpfer für politische und umwelttechnische Misstände und ausserdem ein anerkannter Journalist für eben diese Themen. Eines seiner Bücher ist "Steal this Book", ein kommerziell erfolgreicher Führer für ein Leben ausserhalb des gängigen und alteingesessenen Systems. Hoffmann wurde manisch-depressiv und starb 1989. Als Todesursache wurde Selbstmord angegeben. |
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Eine seiner cleversten Protestaktionen fand im August 1967 statt, als er als Anführer einer Gruppe, die gegen Kapitalismus (und diverse andere Dinge, wie der Vietnam Krieg) waren, in die Gallerie der New York Stock Exchange (NYSE) führte. Sie warfen mengenweise falscher Dollarnoten zu den Händlern hinunter, worauf sich diese gierig und so schnell sie konnten auf das Geld stürzten. Auf diese Weise zeigte Hoffmann metaphorisch das Vorgehen auf, das die Händler in ihrem Beruf bereits taten.