Von Herb Alpert und Jerry Moss 1961 in Los Angeles gegründet, hatte A&M zunächst das Image eines "Middle of the Road"-Labels mit gediegener Popmusik, vorwiegend im lateinamerikanischen Stil. Zu den Künstlern gehörten Herb Alpert & the Tijuana Brass, Sergio Mendes, Brasil '65 sowie auch Burt Bacharach etc. Beeindruckt vom Monterey Pop-Festival 1967 engagierten Alpert und Moss in den folgenden Jahren in Lizenzverträgen die britischen Rockmusiker Procol Harum, Joe Cocker, Cat Stevens, Humple Pie, Spooky Tooth, worauf deren Umsätze bald den Erfolgen des bisherigen Schlager-Repertoires gleichkamen. 1975 profitierte A&M vor allem von den Carpenters sowie von Carole King und Cheech & Chong von Joe Adlers Ode-Label, das sich 1970 dem Alpert/Moss Vertrieb angeschlossen hatte. In den 90's gehörten zum A&M Label (das ab 1993 eine Division von PolyGram wurde): Soundgarden, Sheryl Crow, Sting, Bryan Adams. Wal-Mart, eine grosse Ladenkette in den USA, verbannte 1996 Sheryl Crow's CD aus ihren Läden wegen ihrer Anti-Waffen Texten (Die Schulmörder von Colombine kauften ihre Munition auch im Wal-Mart...)
Sublabels: CTI, Cypress, Dancing Cat, Dark Horse, Denon, DV8, 1500, Flip, Gold Mountain, Horizon, I.R.S., Living Music, Magenta, Nimbus, Ode, Perspective, Tabu, Vendetta, Windham Hills, Word
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Die Filmgesellschaft Paramount gründete diese Plattenfirma 1955 in New York. In den 50er Jahren hatten sie Rock'n'Roll Grössen wie Danny and The Juniors, Lloyd Price und Paul Anka unter Vertrag. Der Erwerb des Dunhill Labels (1966) sowie Lizenzverträge mit Kleinfirmen wie Ray Charles' Tangerine Records brachten der Company einen beachtlichen Talentzuwachs in verschiedenen Popmusik-Bereichen. Inzwischen zum drittgrössten US-Fernsehkonzern geworden, erweiterte 1974 die Mutterkonzern American Broadcasting Co. - Tochter ihren künstlerischen und kommerziellen Aktionsradius erheblich mit dem 5 Milliarden Dollar Erwerb der vormals zum Mischkonzern Gulf & Western gehörenden Labels Dot, Blue Thumb, Sire, Neighbourhood, Embre sowie der Installation der transatlantischen Musikproduktion Anchor Records. Zu den Top-Performer von ABC - der Markenname Dunhill war inzwischen aufgegeben worden - gehörten anfangs der 70er: Steely Dan, Rufus, Three Dog Night, The Pointer Sisters und Bobby Vinton.
Sublabels: Anchor, Banana, Bluesway, Blue Thumb, Command, Dot, Dunhill, Grand Award, HBS (Hot Buttered Soul), LHI (Lee Hazelwood Indurstries), Probe
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Das 1942 in Los Angeles gegründete Unternehmen ist mit einem Jahresumsatz von über 150 Millionen Dollar (1975) der viertgrösste Musikvertrieb Amerikas. Es befindet sich seit 1956 in Besitz des britischen EMI Konzerns. Die Firma begründete ihren Erfolg mit Jazz-Orchestern wie Stan Kenton, Les Baxters und Balladensängern wie Frank Sinatra und Dean Martin. In den 60er Jahren profitierte Capitol von der verkaufsträchtigen Musik der Beach Boys und der Lizenzübernahme der Beatles-Platten für den amerikanischen Markt. Darüber hinaus hatte das Label in der Steve Miller Band, Glen Campbell, Grand Funk Railroad eine Reihe stilistisch unterschiedlicher Star Performer.
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